La struttura

Cenni Storici

1300

Nachweis der Kirche

1451

Die Benediktinerkongregation von Monte Oliveto, deren Mutterhaus sich in der Provinz Siena befindet, erhält die Wallfahrtskapelle als Schenkung.

1451-1770

Die Mönche bauen den Wallfahrtsort aus, der eine Zeit des Wohlstands erlebt

1800

Durchziehende kaiserlich-französischen Truppen beschädigen einige vorhandenen Bauten

1816

Die Brüder Milani erwerben das Eigentum des Hügels und erbauen die Villa

1946

Am Ende des Zweiten Weltkriegs fallen Kirche und Villa als Schenkung an den von Don Giovanni Calabria gegründeten Orden der Armen Diener der göttlichen Vorsehung

1985

Es beginnen umfangreiche Renovierungsarbeiten, wobei die zahlreichen Fresken in der Villa erhalten bleiben


Die Villa

Der Komplex besteht heute aus Gebäudeteilen, die angesichts der unterschiedlichen Stile wohl aus verschiedenen Epochen stammen. Gewissheit besteht nur hinsichtlich des nach Süden liegenden Gebäudeteils, der 1895 erbauten Villa Milani.

Die Struktur umfasst ein Kellergeschoss und drei Stockwerke. Das ehemalige Kloster und die Villa haben ein Schrägdach, während der östliche, als Betriebsgebäude fungierende Bau ein begehbares, als Terrasse genutztes Flachdach aufweist. Die beiden Hauptteile des Gebäudes sind das an die Kirche angrenzende Kloster mit Säulengang und im ersten Stock einer Folge von Fenstern, die durch eine Reihe einfacher Lisenen skandiert sind, sowie die Villa in Spitzbogenstil. Sie ist durch einen zentralen Vorbau geprägt, mit Steinsäulen in kompositer Ordnung, welche eine Terrasse mit steinernen Balustraden stützen.

Das Traufgesims weist ein Bogenmotiv auf, während das Geschossband mit einer Reihe von Spitzen gestaltet ist.


Der Park

Der großzügig angelegte Park sorgt für einen entspannenden Aufenthalt. Der harmonische Gesamteindruck des historischen Kontexts bietet eine künstlerische und architektonische Erfahrung, die bleibenden Eindruck vermittelt. Das Oasi liegt nahe an der Stadt und ihren Geschäften, jedoch in leicht erhöhter Position, wie um auf die Straßen herabzublicken. Ein Ort, der nicht isoliert ist, sondern nur ein wenig abseits, geschützt vor dem Chaos des Verkehrs und der vielen Worte. Hier im Park kann die Natur in aller Ruhe genossen werden, unter hundertjährigen, hochstämmigen Bäumen, in Gärten, die die alte Apostels Jakobus-Kirche umgeben und die Gäste zu einem Spaziergang in aller Stille einladen. Der Säulengang, in dem die Gedanken der einstigen Mönche nachhallen, ist ein idealer Ort für ein gutes Buch oder einfach zum Betrachten der roten Rosen um die Fontäne und den kleinen Brunnen neben der Villa, bevor es wieder zurück in den Alltag geht.